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	<title>Amazon &#8211; schongeil.de</title>
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	<title>Amazon &#8211; schongeil.de</title>
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		<title>Nachhaltiger Lesen &#8211; fairbuch.de</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Olli]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2020 15:08:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltägliches]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor einiger Zeit ritt mich der Gedanke, Amazon nicht mehr so zu benutzen, wie ich es tat. Praktisch täglich und praktisch alles habe ich über Amazon bestellt. Warum? Weil der Konzern es geschafft hat, seine Prozesse auf die Bedürfnisse des Kunden hin zu optimieren und man sich dort wirklich kaum um etwas Gedanken machen muss. Außer vielleicht, dass Bezos von...Dieser Artikel ist auf <a href="https://www.schongeil.de">schongeil.de</a> erschienen. – This article was published on <a href="https://www.schongeil.de">schongeil.de</a>]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Vor einiger Zeit ritt mich der Gedanke, Amazon nicht mehr so zu benutzen, wie ich es tat. Praktisch täglich und praktisch alles habe ich über Amazon bestellt. Warum? Weil der Konzern es geschafft hat, seine Prozesse auf die Bedürfnisse des Kunden hin zu optimieren und man sich dort wirklich kaum um etwas Gedanken machen muss. Außer vielleicht, dass Bezos von dem erwirtschafteten Geld einen Riesenphallus ins All schicken möchte, neben zwei, drei anderen Sachen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich fing mit dem an, was ich annähernd täglich in der Hand halte, meinem Kindle. Auch hier macht Amazon einiges richtig, was andere nicht oder nicht so gut können. Neben DRM störte mich bei Amazons Büchern bis dahin nicht wirklich viel und über DRM muss man sich kaum Gedanken machen, wenn man in der Kindle-Welt bleibt. Dazu gehe ich ein anderes Mal ins Detail.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wollte nun den größtmöglichen Kontrast. Anstatt einen <a href="https://www.quora.com/What-did-Jeff-Bezos-do-that-was-strange" target="_blank" rel="noopener">Space-Phallus</a> zu finanzieren, sollte das von mir für Bücher eingesetzte Geld besser genutzt werden. Und, überraschenderweise, ist die Auswahl alternativer Buchläden, die von ihren Umsätzen einen Teil für Gemeinnütziges aufwenden, gar nicht so klein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zumeist wird buch7 als faire Alternative zu Amazon genannt. buch7 propagiert, dass sie 75 % ihres Gewinns für die Unterstützung sozialer, kultureller und ökologischer Projekte einsetzen. Zwei Punkte waren für mich bei buch7 aber nicht rund. Ich lese vorwiegend E-Books und deren Sortiment dahin gehend ist überschaubar. Und die Aussage „75 % von unserem Gewinn …“ wird vom <em>Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen</em> als intransparent angesehen. Je nachdem, wie man sich seinen Unternehmensgewinn ausrechnet, kann das auch einfach mal nichts sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besser macht es u. a. fairbuch.de, <a href="https://www.fairbuch.de/shop/magazine/8103/spenden_transparenz.html" target="_blank" rel="noopener">die grundsätzlich 2 Prozent</a> des Einkaufswertes an die Kindernothilfe schicken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.fairbuch.de" target="_blank" rel="noopener">fairbuch.de</a> nutzt die White Label Lösung von Libri. Was bedeutet, dass der Online-Shop und die Logistik dahinter von Libri kommen, fairbuch.de das bunt anmalt und Marketing dafür macht. Dadurch steht mir als Kunde ein umfassendes Sortiment an E-Books zur Verfügung, die Möglichkeit Tolino mit diesen E-Books zu nutzen und natürlich auch deren physisches Buch-Portfolio.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genauso macht es übrigens auch <a href="https://www.ecobookstore.de/shop/magazine/134739/ecobookstore.html" target="_blank" rel="noopener">ecobookstore.de</a>, die eine weitere, oft genannte Alternative darstellen und da die im gleichen Ökosystem sind, kann man mit einem Account bei beiden einkaufen. Wodurch ich mal den Regenwald, mal die Kindernothilfe unterstütze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber was ist mit dem lokalen Buchhandel? Fragt sich der ein oder andere. Wie eingangs geschrieben, für mich geht es um eine gute digitale Anbindung, entsprechend meiner Nutzung. Die Diskussion, ob nun gedruckte Bücher oder eBook-Reader besser sind, ist hanebüchen. Es gibt nicht nur die eine verpflichtende Art ein Medium zu nutzen, es geht ja um den Content darin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da es aber noch genug Koch- und Fotobücher gibt, wie <a href="https://www.milan-horacek.com/hamburg" target="_blank" rel="noopener">das sehr gute <em>Hamburg Cityscapes</em> von Milan Horacek</a>, sieht mich auch der lokale Buchhandel gelegentlich noch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer sich für die Perspektive eines Kleinverlags auf den Buchhandel interessiert, findet bei <a href="https://seitenfluegel.wordpress.com/2015/02/16/was-man-als-verlag-so-alles-mit-dem-buchhandel-erlebt/" target="_blank" rel="noopener">Seitenflügel</a> einen lesenswerten Erfahrungsbericht, und <a href="https://kaffeehaussitzer.de/amazon-warum-ich-dort-keine-buecher-kaufe/" target="_blank" rel="noopener">Kaffeehaussitzer</a> erklärt, warum er bei Amazon keine Bücher kauft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Beitrag ist Teil meiner <a href="https://www.schongeil.de/lesen/">Lesen-Seite</a>.</p>
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		<title>Die späte Einsicht: Discogs ist großartig!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Olli]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Aug 2016 17:32:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit einiger Zeit kaufe ich mir wieder verstärkt CDs und Schallplatten. Letzteres ist offensichtlich, da das Format einfach einen wunderschönen Kontrast zur modernen Musik bildet und man eh inzwischen zu fast jeder Platte Download-Codes bekommt, um sich die Songs digital sonst wo hinpacken zu können. Bei den CDs verhält es sich etwas anders. Es gibt für mich interessante Musik, die...Dieser Artikel ist auf <a href="https://www.schongeil.de">schongeil.de</a> erschienen. – This article was published on <a href="https://www.schongeil.de">schongeil.de</a>]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Seit einiger Zeit kaufe ich mir wieder verstärkt CDs und Schallplatten. Letzteres ist offensichtlich, da das Format einfach einen wunderschönen Kontrast zur modernen Musik bildet und man eh inzwischen zu fast jeder Platte Download-Codes bekommt, um sich die Songs digital sonst wo hinpacken zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den CDs verhält es sich etwas anders. Es gibt für mich interessante Musik, die entweder sehr alt ist, oder nicht weitreichend vertrieben wurde, sodass diese heute für keinen Digitalvertrieb mehr interessant ist. Gewünschte Alben oder Compilations sind dann nur noch als CD erhältlich und das auch fast nur noch über Secondhand-Portale.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuallererst befasste ich mich damit, als 2012 leider DJ Pierre verstarb. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/DJ_Pierre_(DJ,_1974)" target="_blank" rel="noopener">Pierre</a> war einer der Residents im Kasseler Stammheim. Als der Club populärer wurde, folgten Compilations unter dem Namen „Heimfidelity“. Die erste davon war von Pierre und wir haben diese seinerzeit (1998) so unfassbar oft gehört, dass ich mit seinem Tod auch bedauerte, diese CD nicht mehr zu besitzen.<br>Bei Amazon bieten ein paar Verrückte die CDs der Heimfidelity-Serie für noch verrücktere Summen an. Ich frage mich ernsthaft, wer diese kauft?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ich auf der Suche nach der CD dann erst wieder auf dem Radar bekam, war Discogs. Discogs war mir nur als „Register“ für Musik in Erinnerung. Das dort Leute ihre gebrauchten CDs und Platten verkauften, habe ich dann 2012 auch endlich mal begriffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der späten Einsicht kam dann auch der Sammeltrieb in mir auf. Nicht nur die Heimfidelity-Serie habe ich mir über einen gewissen Zeitraum, überwiegend durch Discogs, beschafft, derzeit habe ich den Floh im Ohr, mir alle Mix-CDs von <a href="https://www.2manydjs.com/" target="_blank" rel="noopener">2manyDJs</a> zuzulegen. Erst heute habe ich <del>leider</del> auf Discogs gesehen, dass sie neben „As heard on Radio Soulwax“ und „Hang all DJ’s“ auch noch die Live-Serie „Get Yer Yo Yo’s“ gebracht haben. Dabei sind die ersten beiden Serien gerade mal zur Hälfte bei mir…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Musiknerd verliert sich dort womöglich und wird es lieben. Ich liebe es nicht nur, weil ich die wirklich alten Sachen dort bekomme. Auch neuere, wie <a href="https://www.discogs.com/de/release/8396012-Afrika-Bambaataa-Soulsonic-Force-Planet-Rock-Remixes" target="_blank" rel="noopener">das Re-Issue von Planet Rock</a> von Afrika Bambaataa, inklusive Boys Noize Remix, fand ich dort. Leider ohne Download-Code.</p>
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		<title>Wir hatten Sex in den Trümmern und träumten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Olli]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jun 2016 15:50:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Analoges]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei diesem Buchtitel vermutet man nur, dass es die Musikindustrie thematisiert, wenn einem der Name Tim Renner bekannt ist (oder man Trrrmmer von Die Sterne kennt). Mit Sarah Wächter hat er zusammen eine Bestandsaufnahme dieser Industrie erfasst. Dabei haben die beiden auch immer wieder Anekdoten von einzelnen Musikern oder Situationen wiedergegeben. Auszugsweise wurden in dem Buch so die 90er-Jahre bis...Dieser Artikel ist auf <a href="https://www.schongeil.de">schongeil.de</a> erschienen. – This article was published on <a href="https://www.schongeil.de">schongeil.de</a>]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Bei diesem Buchtitel vermutet man nur, dass es die Musikindustrie thematisiert, wenn einem der Name Tim Renner bekannt ist (oder man Trrrmmer von Die Sterne kennt). Mit Sarah Wächter hat er zusammen eine Bestandsaufnahme dieser Industrie erfasst. Dabei haben die beiden auch immer wieder Anekdoten von einzelnen Musikern oder Situationen wiedergegeben. Auszugsweise wurden in dem Buch so die 90er-Jahre bis heute musikhistorisch auf 336 Seiten gepresst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tim Renner ist mir irgendwann mit einigen klugen und kontroversen Aussagen zum Urheberrecht aufgefallen und ich war u. a. auch beeindruckt, weil er diese Aussagen als Mitarbeiter eines Musikverlags tätigte. Wer die Hand beißt, die einen füttert, der muss Eier haben, oder Ahnung! So schlussfolgerte ich für mich schnell.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Renner war bis Ende 2016 Staatssekretär für kulturelle Angelegenheiten in Berlin, stieß dort nicht immer auf Gegenliebe und äußert sich immer noch gerne zur wahrlich komischen Musikindustrie, wie eben in „Wir hatten Sex in den Trümmern und träumten“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass ich von dem Buch so begeistert bin, liegt u. a. auch daran, dass die Themen und Thesen absolut meiner Denke entsprechen. Die Musikindustrie hat nicht nur ein veraltetes System und beutet vor allem Künstler (außer man ist ein paar Nummern größer) und Kunden aus. Sie verpennt auch immer wieder eine gewisse Aktualität, um ihr Produkt anständig zu vermarkten!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allein am vorangegangenen Satz kann man, bei all den Diskussionen über Musik, sich die beiden Wörter „Produkt“ und „Vermarktung“ auf der Zunge zergehen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Gorny predigt immer, dass den Künstlern etwas gestohlen wird und man diese Leistung nicht einfach frei verfügbar machen darf. Wobei dieses „frei“ sich allein auf vermeintliche Urheberrechtsverletzungen bezieht. All die übrigen „Das Internet ist doof, weil da nur geklaut wird“-Prediger folgen dem stoisch und seit Kurzem wird z. B. Spotify als Sau durchs Dorf getrieben, da Künstler dort ausgebeutet werden. Hinterfragt wird dies nicht!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt eine Rechnung vom Teilzeit-Radiomoderator Jan Böhmermann (ich finde das Interview leider nicht wieder), in der er die Summen gegenüberlegt: Ein Künstler erhält für die Ausstrahlung eines Songs auf einem Radiosender etwa 30 Euro! Würde eine vergleichbare Menge an Hörern (es waren in etwa 1,6 oder 1,8 Millionen) das gleiche Lied streamen, kämen knapp über 3000 Euro zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Beispiel ist eines von vielen und sowohl die Pro-Internet-Front, als auch die Gornys dieser Welt haben eine unfassbare Menge davon. Die Schnittmenge beider Positionen ist wahrscheinlich am nächsten an der Realität und ein Teil dieser Schnittmenge ist für mich <a href="https://www.isbn.de/buch/9783827011619/wir-hatten-sex-in-den-truemmern-und-traeumten" target="_blank" rel="noopener">in diesem Buch</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht aber nicht nur um die Vermarktung und den Sinn oder Unsinn der Industrie, sondern auch um die Geschichten, wie Künstler zu denen wurden, die sie nun sind und man kann sich auch, bei jeglicher Pro- und Kontra-Meinung, herrlich über diese Geschichten amüsieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a rel="noopener" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Tim_Renner" target="_blank">Über Tim Renner</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Beitrag ist Teil meiner <a href="https://www.schongeil.de/lesen/">Lesen-Seite</a>.</p>
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