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Vier Bier

24. August 2018
Die vier vorgestellten Biere stehen auf dem Tisch, daneben ein eingeschenktes Glas.

Bier ist dieser Tage ein Thema, bei dem sich die Gemüter spalten. Eine Fraktion sieht darin einen Hype, der von Großstädtern verbreitet wird und das ordinäre Pils schlecht macht. Eine andere Fraktion ist einfach gegen schlechtes Industrie-Bier und bemüht sich um gute Qualität im Kühlschrank.

Einer, der gegen schlechtes Bier ist, hat mich vor einigen Jahren mit einem Ansatz angesteckt: „Wenn du in einem Laden ein Bier nicht kennst, trink es!“. Seitdem führt die Neugier Bestellungen aus und hat mich bisher selten enttäuscht.

Aus dieser Neugier und dem Sortiment diverser Läden sind diese vier Bier praktisch meine derzeit liebsten Biere (v.l.n.r.):

Tipsy Gypsy

Wird immer dann eingekauft, wenn Gäste erwartet werden. Aber auch darüber hinaus eine gute Wahl. Ein sattes Pils, das intensiv im Geschmack, dabei aber nicht aufdringlich ist und jedem ein „Hm, interessantes Bier!“ abverlangt. Ein guter Begleiter für den Abend, ohne über Hopfensorten oder IBUs* reden zu müssen. Gab es hier.

Oedipus Mama

Das süffige Pale Ale ist inzwischen bestimmt bei Kennern verschrien, da es eines der bekanntesten von Oedipus ist (Kommerz!). Die Amsterdamer Brauerei hat ihrem Namen folgend das sehr gute Pale Ale hervorgebracht. Nicht zu hopfig und mit 30 IBUs wohl eines der Einsteiger-Pale-Ales. Auch deren übriges Sortiment ist immer ein Schluck wert, z. B. Offline oder Gaia.

Stigbergets Amazing Haze

Der Champagner unter meinen Bieren. Die 0,33l Flasche ist mit 6 Euro nicht günstig, aber auch wirklich für die besondere Gelegenheit. Dies Bier stürzt man nicht wie ein Feierabendbier, hier nimmt man sich ein Glas und Zeit! Als New England IPA wohl noch immer der „heiße Scheiß“, um Martin zu zitieren, der mir dieses Bier näher brachte.

ÜberQuell Supadupa

Endlich mal anständiges Bier aus Hamburg! Supadupa ist eines der interessantesten deutschen Biere, das mir in der letzten Zeit über den Weg gelaufen ist. Hopfiger als alle Kandidaten zuvor, aber auch süffig und wundervoll golden im Glas. Am besten vor Ort bei ÜberQuell zur Pizza genießen.


*International Bitterness Unit

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Olli
Ein Beitag von

Hi, ich bin Olli, seit 2008 Wahlhamburger und seitdem in der dortigen Medienbranche tätig. Vorher habe ich lange Jahre in der norddeutschen Clubszene Platten aufgelegt und parallel für musikbezogene Magazine geschrieben. Nun blogge ich nach ein paar Jahren Pause wieder und schreibe mir von der Seele, was ich schon etwas geil finde.

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