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Die Instagram Photo Invasion von Lucas Levitan

5. Oktober 2017
Das Buch "Photo Invasion" von Lucas Levitan, in Händen gehalten.

Instagram möchte ja eher das Netzwerk sein, das die schönen Bilder hat. Oft stimmt das, auch wenn man dafür die Anzeigenbeiträge und vielerlei anderen Unsinn übersehen muss. Lucas Levitan nutzt diesen Unsinn, um mit seinen darin gemalten Ergänzungen den Bildern das letzte Quäntchen zu geben.

Man kann sich inzwischen auch selbst für die Invasion vorschlagen, wenn man das eigene Bild mit dem Hashtag #iwanttobeinvaded ergänzt. Wie hoch die Chance ist, bei rund 114.000 Fotos, die das Hashtag derzeit tragen, kann man erahnen. Auf jeden Fall ist dann der weiter unten zu sehende Humor zu erwarten.

Nachdem ich Lucas Levitan eine Weile verfolgt hatte, kündigte er sein Kickstarter-Projekt an, um die gedruckte Version seiner Photo Invasion realisieren zu können. Ich musste nicht lange überlegen und war nicht nur einmal dabei. Da ich die signierte Version haben wollte, aber auch noch zwei weitere, als mögliche Geschenke. Das endete darin, dass ich in den Credits zweimal genannt wurde. Offen gesagt, eher unschön.

Inzwischen vertreibt Lucas Levitan die Bücher in seinem Shop, neben einigen anderen, wirklich guten Artikeln. Einer meiner Favoriten ist definitiv die Wall Clock, wenn sie nur nicht ausverkauft wäre. Schaut selbst auf lucaslevitan.com und zögert nicht. Das Buch gibt es für knapp 20 Euro, inklusive Versand. Macht man nichts verkehrt!

Das Buch "Photo Invasion" von Lucas Levitan, in Händen gehalten.
An mich gerichtete Signatur auf der ersten Seite des Buches.
Gezeichnete Figuren verhalten sich auf einer Schallplatte so, als ob das Vinyl Wasser wäre.
Nachempfindung des "Schreis" von Edvard Munch
Ein Dackel bekommt von gezeichneten Figuren den Bart geschnitten und die Pfoten manikürt.
Aus harmlosen Bildern wurde vermeintlich Anstößiges gemacht, es ist aber witzig.

Dieser Beitrag ist Teil meiner Lesen-Seite und meiner Kickstarter-Seite.

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Olli
Ein Beitag von

Hi, ich bin Olli, seit 2008 Wahlhamburger und seitdem in der dortigen Medienbranche tätig. Vorher habe ich lange Jahre in der norddeutschen Clubszene Platten aufgelegt und parallel für musikbezogene Magazine geschrieben. Nun blogge ich nach ein paar Jahren Pause wieder und schreibe mir von der Seele, was ich schon etwas geil finde.

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